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Die Welt verändert sichErdwärme nutzen: Geothermiestudie liefert PlanungsgrundlageDie nordrhein-westfälische Landesregierung setzt im Interesse
des Klimaschutzes auf die verstärkte Nutzung geothermischer
Energie. Denn Geothermie, auch Erdwärme genannt, hat viele
Weltenergiereport 2003Chancen und Risiken der zukünftigen Weltenergieversorgung Energiepolitische Themen haben in der öffentlichen Diskussion wieder an Bedeutung gewonnen, wobei die nationalen Problemstellungen immer stärker in den globalen Herausforderungen aufgehen. Mit der jährlichen Veröffentlichung des Weltenergiereports will die RWE AG einen fundierten Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion über diese wichtigen Fragen liefern. Basis ist dabei eine systematische Aufbereitung internationaler Energiestatistiken. Aktuelle Daten zu beschaffen, miteinander abzugleichen und auszuwerten hat sich der Energiewirtschaftliche Arbeitskreis der RWE, Herausgeber des Weltenergiereports, zur Aufgabe gemacht. Dem Arbeitskreis gehören Mitarbeiter aller auf den Energiemärkten tätigen Führungsgesellschaften des Konzerns an. Damit ist gewährleistet, dass die Chancen und Risiken der künftigen Weltenergieversorgung auf einer breiten Kompetenzbasis analysiert und einseitige, nur aus der Sicht eines Energieträgers stammende Wertungen vermieden werden.
Weltenergiereport 2005Bestimmungsgrößen der Energiepreise Wer von Energie spricht, redet auch schnell über Preise. Dies gilt erst recht, seit liberalisierte Energiemärkte Wirklichkeit werden und Europa auch hier weiter zusammenwächst. Dabei sticht in vielen Diskussionen und Debatten eine Erwartung hervor, die in der Wirklichkeit nicht erfüllbar ist: Der durch die Liberalisierung des Energiemarkts in Europa ausgelöste Wettbewerb wird mit sinkenden Preisen für Privathaushalte ebenso wie für Gewerbe- und Industriekunden gleichgesetzt. Doch ist Wettbewerb automatisch gleichbedeutend mit ständig fallenden Preisen? Was kostet eine zuverlässige Energieversorgung in modernen Volkswirtschaften tatsächlich? Mit dem Sonderthema unseres neuen Weltenergiereports wollen wir zur Beantwortung dieser Fragen einen Beitrag leisten. Energiepreise entstehen heute weitestgehend am Markt. Strom und Gas sind wie
andere Energie träger zu einer Handelsware geworden. Und die Entscheidungsparameter
für die Preisbildung sind mit denen zu vergleichen, die das Geschehen an
anderen Handelsplätzen wie Rohstoff- oder Wertpapierbörsen beeinflussen. Das komplexe
Spiel von Angebot und Nachfrage, Knappheitserwartungen und Psychologie
der Marktteilnehmer bestimmt den Preis. Diese Marktpreise sind jeder politischen
Preisbildung überlegen. Denn sie sorgen für den marktgerechten Einsatz von Kapital
und für den effizien testen Einsatz knapper Ressourcen. Am Markt gebildete Energiepreise
sind zudem die bestmögliche Basis für die Bereitschaft von Anlegern, ihr Kapi3
tal in das Erschließen und Ausschöpfen von Energiequellen, die Modernisierung und
den Neubau von Kraftwerken zu investieren. Zudem kann uns nie mand besser als
der Markt zeigen, dass Energie ein hohes und knappes Gut ist, das wir nicht verschwenden
dürfen. Der Markt ist also auch der beste Nährboden für nachhaltiges
„Zeit für eine Revolution"Der rasche Wandel des Klimas und das Schwinden der Öl- und Gasvorräte erzwingen eine radikale Energiewende. Der Verfall des Wohlstands scheint unausweichlich, sollte die Weltgemeinschaft keinen nachhaltigen Energiepfade inschlagen. Heute schon geduscht? Heißen Kaffee getrunken, die warme Wohnung verlassen, mit dem Auto zur Arbeit gefahren? Schon den Flug in den nächsten Urlaub gebucht? Noch nie ging es so vielen Menschen so gut. Über ein Zehntel der Weltbevölkerung hat ein Auto, vier Milliarden haben einen Stromanschluss. Seit Menschen die Erde bevölkern, ist wachsender Wohlstand das Ziel der Zivilisation; und Wohlstand ist messbar: Seine Währung heißt Energie.
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