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Die Welt verändert sich

Erdwärme nutzen: Geothermiestudie liefert Planungsgrundlage

Die nordrhein-westfälische Landesregierung setzt im Interesse des Klimaschutzes auf die verstärkte Nutzung geothermischer Energie. Denn Geothermie, auch Erdwärme genannt, hat viele
Vorteile:
• Sie steht unabhängig von Klima, Jahres- und Tageszeit fast überall und jederzeit zur Verfügung.
• Sie ist nach menschlichem Ermessen unerschöpflich.
• Mit den heute zur Verfügung stehenden Techniken ist es fast überall möglich, diese umweltfreundliche Energiequelle zu nutzen.


Erdwärme – Energie aus dem Untergrund
Als Geothermie oder Erdwärme bezeichnet man die gesamte unterhalb der Erdoberfläche in Form von Wärme gespeicherte Energie.Während in den oberen 10 – 20 m die Temperaturen mit durchschnittlich 10 – 12 °C noch verhältnismäßig gering sind, macht sich mit zunehmender Tiefe der Einfluss des gewaltigen Wärmestroms aus dem Erdinneren bemerkbar. Pro 100 m Tiefe steigt die Temperatur dabei um etwa 3 °C an. Im Erdkern selbst werden Temperaturen von 5 000 – 6 000 °C vermutet.

 

Weltenergiereport 2003

Chancen und Risiken der zukünftigen Weltenergieversorgung
Im Fokus: Der Energiehandel in liberalisierten Märkten

Energiepolitische Themen haben in der öffentlichen Diskussion wieder an Bedeutung gewonnen, wobei die nationalen Problemstellungen immer stärker in den globalen Herausforderungen aufgehen. Mit der jährlichen Veröffentlichung des Weltenergiereports will die RWE AG einen fundierten Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion über diese wichtigen Fragen liefern. Basis ist dabei eine systematische Aufbereitung internationaler Energiestatistiken. Aktuelle Daten zu beschaffen, miteinander abzugleichen und auszuwerten hat sich der Energiewirtschaftliche Arbeitskreis der RWE, Herausgeber des Weltenergiereports, zur Aufgabe gemacht. Dem Arbeitskreis gehören Mitarbeiter aller auf den Energiemärkten tätigen Führungsgesellschaften des Konzerns an. Damit ist gewährleistet, dass die Chancen und Risiken der künftigen Weltenergieversorgung auf einer breiten Kompetenzbasis analysiert und einseitige, nur aus der Sicht eines Energieträgers stammende Wertungen vermieden werden.

 

Weltenergiereport 2005

Bestimmungsgrößen der Energiepreise

Wer von Energie spricht, redet auch schnell über Preise. Dies gilt erst recht, seit liberalisierte Energiemärkte Wirklichkeit werden und Europa auch hier weiter zusammenwächst.

Dabei sticht in vielen Diskussionen und Debatten eine Erwartung hervor, die in der Wirklichkeit nicht erfüllbar ist: Der durch die Liberalisierung des Energiemarkts in Europa ausgelöste Wettbewerb wird mit sinkenden Preisen für Privathaushalte ebenso wie für Gewerbe- und Industriekunden gleichgesetzt. Doch ist Wettbewerb automatisch gleichbedeutend mit ständig fallenden Preisen? Was kostet eine zuverlässige Energieversorgung in modernen Volkswirtschaften tatsächlich? Mit dem Sonderthema unseres neuen Weltenergiereports wollen wir zur Beantwortung dieser Fragen einen Beitrag leisten.

Energiepreise entstehen heute weitestgehend am Markt. Strom und Gas sind wie andere Energie träger zu einer Handelsware geworden. Und die Entscheidungsparameter für die Preisbildung sind mit denen zu vergleichen, die das Geschehen an anderen Handelsplätzen wie Rohstoff- oder Wertpapierbörsen beeinflussen. Das komplexe Spiel von Angebot und Nachfrage, Knappheitserwartungen und Psychologie der Marktteilnehmer bestimmt den Preis. Diese Marktpreise sind jeder politischen Preisbildung überlegen. Denn sie sorgen für den marktgerechten Einsatz von Kapital und für den effizien testen Einsatz knapper Ressourcen. Am Markt gebildete Energiepreise sind zudem die bestmögliche Basis für die Bereitschaft von Anlegern, ihr Kapi3 tal in das Erschließen und Ausschöpfen von Energiequellen, die Modernisierung und den Neubau von Kraftwerken zu investieren. Zudem kann uns nie mand besser als der Markt zeigen, dass Energie ein hohes und knappes Gut ist, das wir nicht verschwenden dürfen. Der Markt ist also auch der beste Nährboden für nachhaltiges
Wirtschaften. Nur wenn auskömmliche Preise und attraktive Renditen zu erzielen sind, werden Investoren bereit sein, ihr Geld in den Energiemarkt fließen zu lassen. Dies gilt für die wettbewerblich organisierten Bereiche der Energiewirtschaft wie Energieerzeugung, -handel und -verkauf ebenso wie für das regulierte Netzgeschäft.
Dieses Kapital benötigen wir für unsere Milliardeninvestitionen, damit sich auch morgen Haushaltskunden, Industrie- und Gewerbebetriebe auf das hohe Maß an steter Versorgungssicherheit verlassen können.

 

„Zeit für eine Revolution"

Der rasche Wandel des Klimas und das Schwinden der Öl- und Gasvorräte erzwingen eine radikale Energiewende. Der Verfall des Wohlstands scheint unausweichlich, sollte die Weltgemeinschaft keinen nachhaltigen Energiepfade inschlagen.

Heute schon geduscht? Heißen Kaffee getrunken, die warme Wohnung verlassen, mit dem Auto zur Arbeit gefahren? Schon den Flug in den nächsten Urlaub gebucht? Noch nie ging es so vielen Menschen so gut. Über ein Zehntel der Weltbevölkerung hat ein Auto, vier Milliarden haben einen Stromanschluss. Seit Menschen die Erde bevölkern, ist wachsender Wohlstand das Ziel der Zivilisation; und Wohlstand ist messbar: Seine Währung heißt Energie.

 

 

 
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