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Die Technik der Wärmepumpe
Wärmepumpe - die ökologische Alternative
Die Wärmepumpe ist eine einfache, technisch robuste und preiswerte Heizung, die ihre Energie überwiegend aus der Luft, aus dem Grundwasser oder der Erdwärme bezieht. Wärmepumpen nutzen die in diesen Medien gespeicherte Sonnenenergie und können Gebäude hundertprozentig mit Wärme versorgen.
Wärmepumpen-Heizungen sind heute im Hinblick auf ihren Primärenergieverbrauch und ihren CO2-Ausstoß Gas- und Ölheizungen deutlich überlegen. Gesamtwirtschaftlich gesehen leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Einsparung von Energie und zur Minderung von Kohlendioxid. Doch im Gegensatz zu anderen Ländern ist die Wärmepumpe in Deutschland noch wenig verbreitet - zu Unrecht, denn primärenergetisch betrachtet gehört sie heute zu den besten Heiztechnologien. In Österreich und in der Schweiz gehört die Wärmepumpe vielfach schon zum Alltag, in der Schweiz arbeiten bereits 40 Prozent aller Häuser mit einer Wärmepumpe.
Die Technik der Wärmepumpe ist ausgereift und hat sich in der Praxis bewährt. Wärmepumpenheizungen versorgen heute Gebäude zu 100 Prozent zuverlässig mit Wärme. Nicht nur im Neubau sind Heizungssysteme mit dem Betrieb einer Wärmepumpe angezeigt - auch der große Markt der Sanierung und Modernisierung hält für Bauherren, Architekten und Planern sinnvolle Systemlösungen mit der Wärmepumpe bereit. Mit der Wärmepumpe steht ihnen ein großes Spektrum in der Gestaltung von Heizsystemen im Neubau und bei Altbauten zur Verfügung.
Den alten Heizkessel gegen eine Wärmepumpe auszutauschen und dabei das alte Heizsystem mit Vorlauftemperaturen bis 65 0C beizubehalten, ist ohne weiteres möglich und hält für Handwerker und Betreiber einfache und preiswerte Lösungen bereit.
Auch die Energie-Einspar-Verordnung (EnEV), die offizielle Richtschnur für effiziente Heizsysteme und gültig seit Februar 2002 zeigt, dass die Wärmepumpe eine überzeugende Alternative zu konventionellen Heiztechniken bietet.
Der Blick auf den Energieverbrauch eines Haushaltes zeigt schnell, dass die Heizung den Löwenanteil der Energiekosten ausmacht. Ganz gleich, ob mit Öl oder Gas geheizt wird - die Kosten sind immens und steigen weiter. Außerdem sind Öl und Gas fossile und damit endliche Energieressourcen - sie können nicht reproduziert werden. Ganz im Sinne eines umfassenden Umweltschutzes verringern Wärmepumpen den Schadstoffausstoß von Kohlendioxid (CO2), Schwefeldioxid, Stickstoff und Staub erheblich.
Damit liefern die Wärmepumpen gleich mehrere Vorteile: Sie senken den Energieverbrauch, reduzieren den Schadstoffausstoß und nutzen das natürlich vorhandene Wärmepotenzial aus Luft, Wasser und Erde. Diese auch für den Umweltschutz wichtigen Vorteile machen sich aber auch beim Verbraucher bemerkbar: Alle Arten der Wärmepumpe lassen sich langfristig preiswerter betreiben als herkömmliche Öl- und Gasheizungen. Eine ganze Reihe von Heizsystemen bieten mittlerweile Bauherren, Planern und Architekten bei der Verwendung von Wärmepumpen eine große Bandbreite in der Gebäudegestaltung - und die Nutzer der Wärmepumpe können auf eine zuverlässige Technik vertrauen, die fast wartungsfrei arbeitet.
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